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Vergleich

Hier vergleichen wir unsere 10 Forderungen mit dem Masterplan nachhaltige Mobilität –Mobilitätsbeschluss für Nürnberg.

Dabei stellen wir jeder unserer Forderungen die Passagen aus dem Mobilitätsbeschluss gegenüber.

1. Für durchgängige Wege: zeitnahe Lückenschlüsse im Radwegenetz

unsere Forderung

Es soll ein lückenloses, möglichst umwegfreies und sicheres Radwegenetz entstehen, das für hohes und wachsendes Radverkehrsaufkommen ausgelegt ist. Dieses Netz soll nicht auf Kosten der Flächen für den Fußverkehr und den ÖPNV entstehen, sondern prioritär durch Umwidmung von Flächen für Kfz-Parkplätze oder Kfz-Fahrspuren, ggf. auch zu Lasten der Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs. Das Radwegenetz soll alle Stadtteile und wichtigen Orte des öffentlichen Lebens verbinden, 90% der Bürger*innen sollen es in maximal 200 Metern erreichen können.

Die Stadt soll eine durchgängige, verständliche und gut sichtbare Radwegweisung erstellen. Sie soll ab 2022 regelmäßig, möglichst vierteljährlich aktualisierte Radwegeinformationen online zur Verfügung stellen,  z.B. in Open Streetmap.

 

Entsprechung im Mobilitätskonzept

Seitete 3/4
1.Schaffung eines durchgängigen und komfortablen Radwegenetzes

Es soll einengmaschiges, lückenloses, möglichst umwegfreiesund sicheres Radwegenetzim unter Ziffer 2.und 3.2erläuterten Standard entstehen,das für hohes und wachsendes Radverkehrsaufkommen ausgelegt ist. Dieses Netzsoll regelmäßig nicht auf Kosten der Flächen für den Fußverkehr oder den ÖPNV hergestellt werden. Es soll alle Stadtteile und wichtigen Ortedesöffentlichen Lebens verbinden.

Basis soll dabei der 2007 beschlossene und regelmäßig fortgeschriebene Radwegenetzplan Nürnbergsein (Anlage 1).Das Radwegenetz soll so erweitert und ausgestaltet werden, dass der tatsächlich realisierte Teil bis zum Jahr 2030 für 80 % aller Bürgerinnen und Bürger in einer Entfernung von unter 350 m vom Wohnort netzwirksam erreicht werden kann

Seite 5:

Im Zuge des Neu-oder Umbaus von Verkehrsinfrastruktur an allen Routen,die Teil des Netzes von 2007 sind, werden Radverkehrsanlagen sowie Gehwegflächen, Straßenbäume oder Grünflächen priorisiert.

Seite 5/6:

Die Verwaltung soll ab dem Jahr 2021 eine durchgängige, verständliche und gut sichtbare Radwegweisungder Radvorrangrouten–mit Stadtteilzielen und Unterzielen-erstellen. Die Beschilderung der im 2006 beschlossenen Beschilderungsplan aufgeführten Strecken soll bis 2030 abgeschlossen sein.
Die Verwaltung soll ab 2021 jährlich aktualisierte Radwegeinformationenonlinezur Verfügung stellen (.gpx-Tracks der Routen auf Basis von OSM).

Bemerkungen

Alle unsere Fordeungen sind mit Änderungen enthalten

  • Priorisierung jetzt auch für Gehwegflächen, Straßenbäume oder Grünflächen, dafür die Priorisierung zu Guntsten von Kfz-Parkplätze oder Kfz-Fahrspuren nur noch implizit enthalten
  • Umsetzng Radwegenetz sind die Zaheln abgeschwächt, dafür gibt es eine konkrete Jahreszahl
  • jährliche statt vierteljährliche Aktualisierung ...

2. Für mehr Platz: breite, hochwertige Radwege an Hauptverkehrsstraßen

Unsere Forderung

An allen gemeindlichen Hauptverkehrsstraßen sollen Radwege mit einem durchgängig gut befahrbaren und rot gefärbten Belag entstehen, vorzugsweise als Einrichtungsradwege mit einer Regelbreite von 2,30 m, mindestens aber 1,50 m (Zweirichtungsradweg: 4 m/2,50 m). Sie sollen von der Straße so getrennt sein, dass missbräuchliches Befahren, Halten und Parken von Kfz unterbleibt. Zu Kfz-Parkplätzen soll ein Sicherheitstrennstreifen eingerichtet werden. Die Anlage solcher Radwege an Hauptverkehrsstraßen soll Vorrang vor Parkstreifen haben. Fuß- und Radwege sollen getrennt voneinander geführt werden. Radwege sollen durchgehend höhengleich geführt werden, auch an Ein- und Ausfahrten. Straßenbahnschienen sollen gefüllt und die Füllung regelmäßig erneuert werden, bevor sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen kann. Dauerhaft ungenutzte Schienen sollen entfernt werden.

Entsprechung im Mobilitätskonzept

 

 

Bemerkungen

 

wird noch eränzt ...